Buchempfehlung: Die Bundespflegekammer Mehr Autonomie – mehr Anerkennung: Warum eine Selbstverwaltung für Pflegende so wichtig ist – von Ursula Jendrsczok und Manuela Raiß

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Die erste Landespflegekammer (Rheinland-Pfalz) hat ihre Arbeit aufgenommen; weitere (Schleswig-Holstein, Niedersachsen) befinden sich in der Gründungsphase. In anderen Bundesländern (Berlin, Mecklenburg-Vorpommern) wurde bereits positiv abgestimmt. Immer wird dabei die Errichtung einer Bundespflegekammer angestrebt. Sie soll die Interessen der Pflegenden auf Bundesebene vertreten und auch Einfluss auf die Qualität und Ausbildung der Pflegenden nehmen.
Dieses Buch basiert auf der Masterarbeit von Ursula Jendrsczok (benotet mit „sehr gut“). Es zeigt den Weg zur Bundespflegekammer, nennt die Ziele und Aufgaben, zeigt Chancen und Risiken einer solchen Gründung.

Auf den Punkt gebracht:
Das erste Buch zur Bundespflegekammer.
Ein Leitfaden für politisch interessierte Pflegende, Berufsverbände & Co.
Der Weg zur Selbstverwaltung für Pflegende – Anforderungen & Lösungen.

Probelesen können Sie das Buch hier 

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Studie belegt Wirksamkeit der Pflegekammer

Meldung bei Pflege Online vom 30.01.2019

Das zeigt die Studie „Pflege in anderen Ländern – vom Ausland lernen?“, welche die Stiftung Münch jetzt vorgestellt hat. Demnach wird anderswo nicht nur mehr in die hochschulische Aus- und Weiterbildung von Pflegefachpersonen investiert. Auch die Selbstorganisation und Selbstverwaltung der Pflege werden gestärkt – und vor allem tragen die Pflegenden dort größere Verantwortung bei der Versorgung der Patienten und übernehmen eigenverantwortlich mehr Aufgaben.

Die vollständige Studie können Sie bei medhochzwei erhalten.

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Pressemeldung der Evangelischen Hochschule Berlin zum 3. Runden Tisch Hebammenkammer

Kammerbildung im Hebammenwesen

Sibylle Baluschek M.A. Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Evangelische Hochschule Berlin (EHB)

3. Runder Tisch Hebammenkammer tagt am 9. Juni an der Evangelische Hochschule Berlin. Vertreter_innen aus Politik und Hebammenwesen diskutieren unter gesundheitspolitischer Perspektive die Rahmenbedingungen der Selbstverwaltung im Hebammenwesen und die erforderlichen Schritte für die Einrichtung von Hebammenkammern in Deutschland.

Die Akademisierung des Hebammenberufs ist durch den akuten Hebammenmangel und die Probleme in der gesundheitlichen Versorgung von Schwangeren, Gebärenden und jungen Müttern mit ihren Neugeborenen zunehmend in den Fokus der Gesundheitspolitik geraten. Sie wurde als politisches Ziel der Bundesregierung in den Koalitionsvertrag aufgenommen. Mit der Akademisierung sind die Professionalisierung der Hebammenarbeit und die Frage der beruflichen Selbstverwaltung über die Einrichtung von Hebammenkammern verbunden. Am Samstag, dem 9. Juni 2018 tagt an der Evangelischen Hochschule Berlin der 3. Runde Tisch Hebammenkammer, um unter einer gesundheitspolitischen Perspektive die Rahmenbedingungen der Selbstverwaltung im Hebammenwesen und die erforderlichen Schritte für die Einrichtung von Hebammenkammern in Deutschland zu diskutieren. Dazu kommen Vertreterinnen der Politik, der Hebammenberufsverbände, der Deutschen Gesellschaft für Hebammenwissenschaft sowie Vertreterinnen von Pflegekammern an die EHB. Weiterlesen „Pressemeldung der Evangelischen Hochschule Berlin zum 3. Runden Tisch Hebammenkammer“

Bericht über den 3. Runden Tisch Hebammenkammer von Dr. Angelica Ensel in der DHZ 08/2018

Die Idee voranbringen

Die Idee einer Hebammenkammer nach dem Vorbild der Pflegekammer war Thema eines dritten Rundes Tisches in Berlin. Was braucht dieser Entwicklungsprozess, worin unterscheidet sich die Kammer von Berufsverbänden oder Gewerkschaften und welche Vorteile bietet sie? Dr. Angelica Ensel

https://www.dhz-online.de/de/das-heft/aktuelles-heft/heft-detail-abo/artikel/die-idee-voranbringen/

Dokumentation 3. Runder Tisch Hebammenkammer – Präsentationen und Audioaufnahmen

Am 9.6.2018 fand der 3. Runde Tisch Hebammenkammer an der Evangelischen Hochschule in Berlin statt.

Zu Beginn der Veranstaltung gab Frau Prof. Melita Grieshop einen Überblick zum derzeitigen Stand der Professionalisierung des Hebammenwesens unter besonderer Berücksichtigung der Akademisierung. In ihrem Vortrag zeigte Sie die Verknüpfungen zwischen Ausbildung und Regulierung von Hebammen auf und schlug somit eine Brücke zwischen Akademisierung und Verkammerung.

Audio GrieshopPräsentation Grieshop

Im Anschluss führten Andrea Villmar und Michaela Michel-Schuldt die Teilnehmerinnen in das Programm des der Veranstaltung ein und gaben einen Überblick über bisherige Aktivitäten zum Thema Verkammerung des Hebammenwesens.

Audio Villmar/Michel-SchuldtPräsentation Villmar/Michel-Schuldt

Den Keynote Vortrag hielt Frau Dr. Susanne Wagenmann, die Geschäftsführerin der Pflegekammer Rheinland-Pfalz. Die Teilnehmerinnen hatten im Anschluss Zeit, Frau Dr. Wagenmann Fragen zu stellen.

Audio WagenmannPräsentation Wagenmann

Zur Podiumsdiskussion, die von Frau Dr. Christine Bruhn, die Geschäftsführerin des Geburtshauses Charlottenburg und Mitglied im Vorstand des Netzwerks für Geburtshäuser moderiert wurde, konnten Vertreterinnen aus der Berufspolitik, der Bundespolitik, der wissenschaftlichen Fachgesellschaft und der Landespflegekammer Rheinland-Pfalz gewonnen werden. Es diskutierten

Frau Ursula Jahn-Zöhrens, Beiräten für den freiberuflichen Bereich des Deutschen Hebammenverbandes

Frau Elke Mattern, Vorsitzende der Deutschen Gesellschaft für Hebammenwissenschaft

Frau Maria Klein-Schmeink, gesundheitspolitische Sprecherin der Partei die Grünen

Frau Katrin Helling-Plahr, Bundestagsabgeordnete der FDP und Mitglied im Gesundheitsausschuss des Bundestages

Frau Dr. Susanne Wagenmann, Geschäftsführerin der Landespflegekammer RLP

Audio Podiumsdiskussion

Am Nachmittag arbeiteten die Teilnehmerinnen in drei Gruppen an den Themen: wie geht es weiter auf Landesebene, Gestaltung einer Präsentation für Multiplikatorinnen und Initiative Hebammenkammer im Rahmen eines Vereins?

Wir bedanken uns bei allen Teilnehmerinnen der Veranstaltung!

 

 

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