Registrierung erbeten – 2. Runder Tisch Hebammenkammer

Liebe Interessierte,

da wir abschätzen möchten, wie viele TeilnehmerInnen wir für den 30.9. erwarten können, würden wir uns freuen, wenn Ihr Euch/Sie sich baldmöglichst hier registrieren könntet.

Der Ausdruck eines Tickets ist nicht nötig.

Herzlichen Dank!

Wir freuen uns über zahlreiche Registrierungen.

Viele Grüße!

 

Professor Winfried Kluth: Selbstverwaltung als Angebot zur Mitgestaltung – Kritik an der Pflichtmitgliedschaft

Das Institut für Kammerrecht bietet einen interessanten Podcast-Angebot an. Im ersten Podcast Kammerrecht geht Professor Winfried Kluth, der 1. Vorsitzenden des Instituts für Kammerrecht, auf die Kritik an der Pflichtmitgliedschaft ein.

Die Initiative Therapeutenkammer wirbt: „JA zur Kammer“ für Therapeuten!

„Wer glaubt, dass eine Therapeutenkammer überflüssig ist, weil es ja Berufsverbände gibt, der irrt sich. Tatsächlich gibt es ziemlich gute Gründe, sich für eine Therapeutenkammer einzusetzen – nicht nur, um Therapeuten besser vertreten zu können, sondern auch im Sinne der Patienten und im Sinne der Zusammenarbeit mit den Verbänden“.  Mehr auf der Website der Initiative Therapeutenkammer inklusive blog zur Verkammerung und zahlreiche Interviews im Video Format

Qualitätsstandards und freiwillige Registrierung in den Niederlanden

Im Rahmen des 1. Runden Tisches Hebammenkammer erhielten wir aus den Niederlanden eine Präsentation Maudy Dettingmeijer zum Qualitätsregister der Koninklijke Nederlandse Organisatie van Verloskundigen (KNOV), dem niederländischen Hebammenverband. Diese Präsentation habe ich ins Deutsche übersetzt.

Die Gesellschaft verlangt von Hebammen Qualität. Diese wollten die niederländischen Hebammen selbst festlegen. Unterschiede im Gegensatz zum Gesundheitssystem in Deutschland ist die Einteilung des Systems in primäre und sekundäre Versorgung. Eine Schwangere/Gebärende/Wöchnerin erhält nur nach Überweisung einer Hebamme oder eines Allgemeinarztes Zugang zum sekundären System, sprich einem Krankenhaus und Gynäkologen. Hebammen arbeiten weitestgehend selbständig und autonom. Ihre Ausbildung dauert vier Jahr und schließt mit einem Bachelorgrad ab. Es gibt etwa 3000 Hebammen in den Niederlanden. 2100 arbeiten als freie Hebammen, 900 im Krankenhaus.

Es gibt ein Berufsgesetz für Hebammen, der im sogenannten BIG-Act für Gesundheitsberufe eingeordnet ist. Es gibt ein BIG Register, in dem sich jede Hebamme registrieren muss, die in den Niederlanden arbeiten möchte. Alle 5 Jahre muss diese Registrierung erneuert werden. Der BIG-Act wird durch Gesundheitsinspektoren überwacht und durch eine medizinische disziplinarische Aufsichtsbehörde kontrolliert. Weiterlesen

Literaturempfehlung: „Die Bundespflegekammer: Mehr Autonomie – mehr Anerkennung: Warum eine Selbstverwaltung für Pflegende so wichtig ist“ von Ursula Jendrsczok und Manuela Reiß, 2017

 Autorinnen
Ursula Jendrsczok ist Gesundheits- und Krankenpflegerin. Sie studierte Pflegemanagement und Health Care Management. Manuela Raiß ist Altenpflegerin. Sie studierte Pflegemanagement und –wissenschaft, arbeitete als Pflegesachverständige und Qualitätsbeauftragte. Beide Autorinnen arbeiten seit der Gründung bei der Landespflegekammer Rheinland-Pfalz.
Weiterlesen bei Google Books

Regulation Toolkit der International Confederation of Midwives (ICM)

Der ICM hat im vergangenen Jahr das „Regulation Toolkit“ herausgegeben. Dieses soll ein Instrument sein, um die ICM Global Standards for Midwifery Regulation in den jeweiligen Ländern umzusetzen. In dem toolkit wird zunächst erklärt, welches wichtige Elemente der Regulierung des Hebammenberufes sind.  Weiterhin befindet sich darin ein Instrument zur Analyse des derzeitigen Standes der professionellen Regulierung, das von uns angewendet werden kann um Lücken aufzuzeigen. Sind diese Lücken identifiziert, hilft das toolkit, Ziele zu formulieren, einen strategischen Plan zu erstellen und die Umsetzung zu überwachen. In ihm werden Case-Studies aus verschiedenen Ländern beschrieben und bietet zahlreiche Resourcen zum Thema professionelle Regulierung.