Das Institut für Kammerrecht bietet einen interessanten Podcast-Angebot an. Im ersten Podcast Kammerrecht geht Professor Winfried Kluth, der 1. Vorsitzenden des Instituts für Kammerrecht, auf die Kritik an der Pflichtmitgliedschaft ein.
Archiv der Kategorie: Uncategorized
Bericht zum 1. Runden Tisch Hebammenkammer in der Zeitschrift für Hebammenwissenschaft 04/2016
In der Rubrik „Aktuelles“ der Zeitschrift für Hebammenwissenschaft haben wir vom 1. Runden Tisch Hebammenkammer in Kürze berichtet.
„Eine Kammer für die Selbstverwaltung“ im Hebammenforum April 2017


In dem Artikel stellen Andrea Villmar und Michaela Michel-Schuldt Informationen rund um eine mögliche Verkammerung des Hebammenwesens zusammen. Eingeflossen sind die Ergebnisse des workshops in Hamburg und des 1. Runden Tisches in Mainz.
Die Initiative Therapeutenkammer wirbt: „JA zur Kammer“ für Therapeuten!
Qualitätsstandards und freiwillige Registrierung in den Niederlanden
Im Rahmen des 1. Runden Tisches Hebammenkammer erhielten wir aus den Niederlanden eine Präsentation Maudy Dettingmeijer zum Qualitätsregister der Koninklijke Nederlandse Organisatie van Verloskundigen (KNOV), dem niederländischen Hebammenverband. Diese Präsentation habe ich ins Deutsche übersetzt.
Die Gesellschaft verlangt von Hebammen Qualität. Diese wollten die niederländischen Hebammen selbst festlegen. Unterschiede im Gegensatz zum Gesundheitssystem in Deutschland ist die Einteilung des Systems in primäre und sekundäre Versorgung. Eine Schwangere/Gebärende/Wöchnerin erhält nur nach Überweisung einer Hebamme oder eines Allgemeinarztes Zugang zum sekundären System, sprich einem Krankenhaus und Gynäkologen. Hebammen arbeiten weitestgehend selbständig und autonom. Ihre Ausbildung dauert vier Jahr und schließt mit einem Bachelorgrad ab. Es gibt etwa 3000 Hebammen in den Niederlanden. 2100 arbeiten als freie Hebammen, 900 im Krankenhaus.
Es gibt ein Berufsgesetz für Hebammen, der im sogenannten BIG-Act für Gesundheitsberufe eingeordnet ist. Es gibt ein BIG Register, in dem sich jede Hebamme registrieren muss, die in den Niederlanden arbeiten möchte. Alle 5 Jahre muss diese Registrierung erneuert werden. Der BIG-Act wird durch Gesundheitsinspektoren überwacht und durch eine medizinische disziplinarische Aufsichtsbehörde kontrolliert. Weiterlesen
Literaturempfehlung: „Die Bundespflegekammer: Mehr Autonomie – mehr Anerkennung: Warum eine Selbstverwaltung für Pflegende so wichtig ist“ von Ursula Jendrsczok und Manuela Reiß, 2017
Regulation Toolkit der International Confederation of Midwives (ICM)
Der ICM hat im vergangenen Jahr das „Regulation Toolkit“ herausgegeben. Dieses soll ein Instrument sein, um die ICM Global Standards for Midwifery Regulation in den jeweiligen Ländern umzusetzen. In dem toolkit wird zunächst erklärt, welches wichtige Elemente der Regulierung des Hebammenberufes sind. Weiterhin befindet sich darin ein Instrument zur Analyse des derzeitigen Standes der professionellen Regulierung, das von uns angewendet werden kann um Lücken aufzuzeigen. Sind diese Lücken identifiziert, hilft das toolkit, Ziele zu formulieren, einen strategischen Plan zu erstellen und die Umsetzung zu überwachen. In ihm werden Case-Studies aus verschiedenen Ländern beschrieben und bietet zahlreiche Resourcen zum Thema professionelle Regulierung.
Unter einem Dach? Dr. Angelica Ensel berichtet vom 1. Runden Tisch Hebammenkammer in der DHZ 12/2016
DHZ 12/2016 Berufsvertretung
Unter einem Dach?
Ende September tagte der erste Runde Tisch zum Thema Hebammenkammer in der Katholischen Hochschule Mainz. Er bot einen Einblick in die Strukturen einer Kammer, Stoff für Diskussionen und die Chance, Arbeitsaufträge zu definieren. Auch erste Erfahrungen mit der Pflegekammer in Rheinland-Pfalz waren inspirierend.
Dr. Angelica Ensel
Präsentationen vom 30.09.2016
Runder Tisch Hebammenkammer
- Einführung, Kammern International/Regional/National und Überblick der Ergebnisse des workshops im Rahmen des Hebammenkongresses Hamburg im Mai 2016, Autorinnen: Andrea Villmar und Michaela Michel-Schuldt runder-_tisch-_hebammenkammer_2016_09_30_mms
- Die Pflegekammer in Rheinland-Pfalz, erste Landespflegekammer in Deutschland. Autorin: Professorin Brigitte Anderl-Doliwa vortrag-pflegekammer